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Creative vs.
Corona

Creative vs.
Corona

Von Anna Thaler, Copywriter

„Wer einsam ist, der hat es gut
Weil keiner da, der ihm was tut.“

– Wilhelm Busch


Er lebte viele Jahre lang zurückgezogen in der Provinz. Und schrieb einige der bis heute bedeutendsten humoristischen Werke deutscher Sprache: Wilhelm Busch.

Aktuell befinden sich Kreative landes- und weltweit ebenfalls in der Lage, zurückgezogen, vielleicht sogar isoliert, arbeiten zu müssen. Und gezwungenermaßen stellt man sich die Frage: Findet „outside the box“ auch noch innerhalb von vier Wänden statt?

„Wer einsam ist, der hat es gut / Weil keiner da, der ihm was tut.“ – War schon Wilhelm Busch ein Verfechter des Home Office? Keine Frage, es bringt durchaus Vorteile mit sich: kaum Ablenkungen, Zeitersparnis, die Möglichkeit, sich die Arbeit selber einzuteilen. Dagegen stehen Probleme bei der Kommunikation, längere Entscheidungswege – und vor allem: fehlende Quellen der Inspiration, darunter ganz besonders der Austausch mit Kollegen, anderen Kreativen und Gleichgesinnten. „Weil keiner da“ heißt eben auch: keiner, mit dem man sich austauschen kann. Da bilden selbst technisch perfektionierte Telefonkonferenzen und Skype-Sessions nur schwer eine Brücke:


„Und die Liebe per Distanz,
Kurz gesagt, missfällt mir ganz.“

– Wilhelm Busch


Die Sache mit der Kreativität ist aber auch die: Sie findet immer einen Weg. „Failure is not an option“ hieß es damals auf der Apollo 13. Das ist und bleibt auch unsere Prämisse. Außergewöhnliche Probleme verlangen nach außergewöhnlichen Lösungen und die sind zum Glück unser Spezialgebiet. Wir wissen, wie innovative Ideen entstehen: Man braucht dafür einen eisernen Willen, eine unnachgiebige Hartnäckigkeit und eine große Portion Mut. Respekt vor der aktuellen Situation ist gut und wichtig. Fear ist not an option. Denn:


„In Ängsten findet manches statt
Was sonst nicht stattgefunden hat.“

– Wilhelm Busch

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